Zur

Hydrologie
des Süßwasser-Aquariums

                                                    


Aquaristik:  Die Grundlagen verstehen

OPTIMIERUNGEN

f. Filterung II
Chemische Verfahren

Aktiv-Kohle u.a.
Ionentauscher



Chemisches Filtern: Kohle u.a.






Chemisches Filtern: Ionen austauschen

Sehr viele unerwünsche Stoffe (besonders Salz-Ionen) können eliminiert werden, indem sie chemisch an andere Stoffe angebunden werden.

Spezielle Ionentauscher-Harze

binden Anionen und geben Hydroxid-Ionen ab
binden Kathionen und geben Protonen ab
bei geeigneter Durchströmung.

Anionen-Harze binden Anionen an sich:
 
Cl-  +  Na+      >>>     HO-  +  Na+

Kathionen-Harze binden Kathionen an sich:
Cl-  +  Na+     >>>     Cl-  +  H+

Mischbett-Harze sind Mischungen beider Harze:
Cl-  +  Na+     >>>     HO-  +  H+

Simplex-Harze bilden Laugen bzw Säuren, zur Vollentsalzung werden beide Harze benötigt, man lässt sie durchströmen. Viele verändern ihe Farbe, wenn alle Hydroxid- bzw Wasserstoff-Ionen abgegeben sind, so dass die Funktionfähigkeit leicht überwacht werden kann; sie können dann regeneriert werden.
Duplex-/Mischbett-Harze ändern nicht die Farbe und können nicht regeneriert werden. Die Funktionsfähigkeit wird beobachtet über die Leitfähigkeit des ausströmenden Wassers.


Wichtig ist die
Durchström-Geschwindigkeit
Es soll das
Harzvolumen in minimal einer Minute
durchflossen sein - länger ist besser.
Die Realisierung ist einfach: Eine Pumpe drückt das zu filternde Wasser langsam durch eine Schlauchleitung über ein oder zwei ausreichend große Behälter in einen Sammelbehälter.  Der Pumpendruck der Anlage hängt, wie gesagt, ab vom Harzvolumen. Bei entsprechend großem Volumen kann eine Ionentauscher-Anlage auch direkt an die Wasserleitung angeschlossen werden. Sinnvoll ist am Ausgang eine Leitwert-Anzeige.

Weniger häufig realisiert, dann aber bewährt:
Der Inline-Tauscher

In eine eigene kleine Außenfilterlinie werden ein oder mehr Filterbehälter intgegriert, und die Pumpe wird über einen Leitwert-Controller angesteuert:





Das Prinzip ist einfach: Eine Pumpe drückt das zu filternde Wasser langsam durch eine Schlauchleitung über ein oder zwei ausreichend große Behälter in einen Sammelbehälter.  Der Pumpendruck der Anlage hängt, wie gesagt, ab vom Harzvolumen. Bei entsprechend großem Volumen kann eine Ionentauscher-Anlage auch direkt an die Wasserleitung angeschlossen werden. Sinnvoll ist am Ausgang eine Leitwert-Anzeige.

In




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Neumünster, 06.07.2024      *      Egbert W Gerlich     *     egbert@ew-gerlich.de