DIES IST EINE BAUSTELLE
eine Wasser-Baustelle

Es erscheinen nach und nach Beiträge zum besseren Verständnis der Aquaristik

in Arbeit


Am Anfang
steht das Wasser

Nicht durch die Fische ("pisces") wird „Aquarium“ definiert, sondern durch „aqua“, das Wasser.
- ein "Piscesianer" ist noch kein "Aquarianer" -

So, wie wir Menschen in einem Fluid leben, eben der „Luft“, von ihm und seinem Inhalt abhängig sind, von seinem Inhalt beeinflusst werden, so leben die Wasserlebewesen ganz analog mit allen Abhängigkeiten in dem Fluid „Wasser“.

Wer sich also für Fische interessiert, muss sich zwingend für das Wasser, ihren spezifischen Lebensraum, interessieren. Das nicht zu tun, kann sehr wohl in Tierquälerei ausarten, denn Fische sind nicht weniger empfindsam als andere Wirbeltiere.
Also das Wasser steht am Anfang aller Überlegungen eines bewussten Aquarianers – sonst verdient er bestenfalls die Bezeichnung „Piscianer“, ein Fisch-Anhänger. Was man da zu sehen und zu hören bekommt, erzwingt oftmals ein stilles Grauen...

Sehr wohl darf angenommen werden, dass die Umwelt sehr schwerwiegend die Fortentwicklung der Lebewesen, die "Evolution", beeinflusst. So haben sich auch die Fische in langen Zeiträumen in spezifischen Gewässern entwickelt und ihre Organe, ihre Atmung, ihren Stoffwechsel an diese Umwelt angepasst. Natürlich sind auch sie anpassungsfähig – mehr oder eben weniger. Genetische Anpassungen erfolgen nie kurzfristig, und ein paar Jahrzehnte Nachzucht bedeuten da wenig. Die im Wasser gelösten Mineralien mit unterschiedlicher Größe, elektrischer Ladung, Reaktionsfähigkeit etc beeinflussen direkt die Osmose, also die Arbeit der Zellmembranen. Das bedingt auch das Immunsystem!

Je besser das Aquarium die spezifischen Umweltbedingungen annähernn kann, desto einfacher ist die Pflege!   

                                        

Bevor ich beginne, danke ich meinem verehrten Lehrer, der mich ganz unbeabsichtigt auf dieses Thema gestoßen hat und auf dessen Publikationen ich aufbaue. Ihm widme ich diese Arbeit.

In memoriam
cum magna gratia

Hanns-Jürgen Krause

Ich versteige mich zu dem Bekenntnis, seine beiden Handbücher verkörpern die Grundlage jeglicher ernsthaften Aquaristik:

         Aquarientechnik     Krause: Aquarienwasser 

Persönlich erscheint mir fraglich, ernsthafte Aquaristik betreiben zu können, ohne sie studiert zu haben.
Inzwischen ist die lange angekündigte Neuauflage des "Aquarienwassers" erschienen - posthum überarbeitet von einem anderen Autor.
Mein Kommentar hier:   

Untersucht werden

   1. Anorganische Aspekte

 1a. Basis-Ionen
       Autoprotolyse, Säuregrad, Auswirkungen 
 1b. Haupt-Ionen
       Struktur, Wasserhärte, Leitfähigkeit
 1c. Neben-Ionen
       Stickstoffe, Phosphor, Redfield
 1d. Spuren-Ionen
       Struktur, Pourbaix-Felder, Relationen
 1e. Molekulare Gase
       N2, CO2, O2, Cl2
       Redox, Chelate, Photosynthese

 
   2. Organische Aspekte

2a. Kohlenwasserstoffe
      Nährstoffe, Huminstoffe



   3. Biologische Aspekte

3a. Mikro-Biologie
      Mikroben, Stickstoff, Naturalisieren
3b. Desinfektion
      UV, Biocide, Sauerstoff, Elektrolyse
3c. Cyano-Bakterien  






 
    4. Optimierungen

4a. Frischwasser
      Mineralisieren, Strukturen
4b. Säuregrad
4c. Wasserhärte
4d. Dünger
4e. Wasserwerte
4f.  Filterung     
Teil II Hydrographie
1. Gewässerarten
    Klar-, Weiß-, Schwarzwasser
2. Auswirkungen
    Evolution, Genetik
3. Extrem-Gewässer
Praxistipps und
komprimierte Darlegungen
jetzt hier


Die Thematik um "Sternenwasser", "hexagonales Wasser", "Botschaft des Wassers", "4th-Phase" usw



 bleibt unberücksichtigt, da naturwissenschaftlich nicht belegt,
zumal sich keine messbaren Auswirkungen ergeben.

Ziel ist es,
Grundlagen und Verfahren darzulegen für die Erstellung naturnahen Wassers.
Die Verfahren werden im Optimierungsteil vorgelegt werden...
                        





zurück                                                        eMail                                                        weiter

Neumünster, 08.02.2026      *      Egbert W Gerlich     *     ewg@ew-gerlich.de