Aquaristik:
Die Grundlagen verstehen
OPTIMIERUNGEN a. Frischwasser III Pflanzenwasser Flora-G Pflanzenwasser Bei der Besprechung der Hauptionen ist schon eine andere Struktur als die von GESSNER vorgestellte beschrieben worden. Sie wird in einer einzelnen Studie als besonders günstig für die Pflanzenaufzucht dargestellt und im Handel empfohlen.
Dieses künstliche Wasser ist, wie schon dargelegt, gekennzeichnet durch die
Relationen von Calcium, Magnesium und Kalium
Ca++ : Mg++ : K+ = 2 : 1 : 0,5 [Gessner 6 : 1 : 0,6 (s.o.)]
wobei als völlig irrelevant unberücksichtigt bleiben die Konzentrationen der Chlorid-, Sulfat-(!) und Natrium-Ionen - und ebenso
die Gesamthärte, also die Härterelation RH = KH : GH Da von den sieben Hauptionen Ca++, Mg++, K+, Na+, SO4--, Cl-, HCO3-
nur drei, nämlich Ca++, Mg++, K+ berücksichtigt, Kochsalz NaCl, Glaubersalz Na2SO4 etc vernachlässigt werden, können die Relationen mit mehreren Salz-Rezepturen leicht realisiert werden, zB so: ![]() ![]() Flora-G Der GESSNER-Struktur kann man sich
trotzdem annähern - wieder durch Einsatz von Mineralwasser
("Gerolsteiner-Medium"). Das kann so aussehen:
Ich nenne es "Flora-G", und so ist das Ergebnis: ![]() Wegen KH=83,5 muss natürlich verdünnt
werden - 1:30 mit Osmosewasser für ca KH=3° ; andere Mineralwässer müssten untersucht werden.
Neumünster, 12.01.2026 *
Egbert W Gerlich *
egbert@ew-gerlich.de
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